Pettenreuth bei Regensburg.
Auftraggeber: Katholische Kirchenstiftung Pettenreuth
Auftragszeitraum: Mai, Juni, Juli 1983 und Juni, Juli 1984.
Ausführende Bauleitung: Arch. Büro, C. J. Schnabel, Landshuter Straße 12, Kötzting

Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
1738 von Maurermeister Georg Weningdaller zu Dingolfing vollständig neugebaut
mit Beibehaltung des gotischen Turmes.
(Der Meister dürfte mit dem Dingolfinger Georg Weigenthaller, der 1719-1739
genannt wird identisch sein). 1751 konsekriert. 1906 restauriert.
Eingezogener, abgerundeter Chor mit gedrücktem Gewölbe. Langhaus
mit Spiegeldecke; drei Fensterachsen. Auf beiden Seiten in der Mitte halbkreisförmige
Erweiterung für Beichtstühle.
Gothischer Turm nördlich vom Langhaus; mit zweigeteilten Klangarkaden
und einfachem Maßwerk.
Steiler Staffelgiebel. Sakristei im Erdgeschoß mit Tonne.
Am Nordportal des SChiffes die Jahrzahl: 1738. Deckenstuckierung: Im Chor
und Langhaus- und Bandwerk um 1740; einfach.
Deckengemälde: Im Langhaus großes Deckenbild mit der hl.
Dreifaltigkeit, darunter St. Maria Immakulata, bez. links unten JO (verschlungen)
Gebhard pinx. (vermutlich = J.O. Gebhard).
Hochaltar mit 4 Säulen und den überlebensgroßen Holzfiguren
St. Peter und Paul. Stattlicher Aufbau. Frührokoko. Vergoldet 1744 von
Joseph Ballauf, Maler in Regensburg.
Altarblatt: Maria als Königin aller Hailigen.
Zwei Seitenaltäre Frührokoko. Altäre 1745 von Gerhard Gschwend,
Bildhauer in Regensburg (Ebenda)
An Stelle der Altarblätter die Holzfiguren St. Sebastian und St. Maria
im Rosenkranz.
Kanzel: Frührokoko. Am geschweiften Korpus Relief des Sämanns.
Taufstein: Mit Palmettenbecken. 18. Jahrhundert. Kalkstein, H. 0.96m
Grabsteine: An der Nordwand des Presbyteriums Grabstein des Johann
Peter Karl Freyherrn von Asch zu Asch auf Oberndorf, Wettereld, Hauzendorf,
Sickenhausen und Allerhausen.


Katholische Pfarrkirche in Pettenreuth